Floh und Zecke geben sich die Ehre…

Liebe Tierfreunde,

der Karneval ist geschafft und nun geht es weiter, mit Schwung in den Frühling. Wir alle freuen uns auf die ersten warmen Sonnenstrahlen, aber auch die lieben kleinen „Lästerlinge“ werden wieder aktiv. Kaum steigen die Temperaturen, melden sich auch Floh, Zecke und co. zurück.

Viele Tierbesitzer vernachlässigen es, sich in der kalten Jahreszeit

um dieses Problem zu kümmern. So sind es in den Wintermoneten eher die „hausgemachten“ Flöhe, die es zu bekämpfen gilt. Da ein Flohei circa ein Jahr in der Wohnung überlebensfähig ist, kommt es nicht selten vor, das Herrechen und Frauchen auch „zwischen den Jahren“ gepiesackt werden. Häufig ist man verwundert, dass sich an Armen und Beinen juckende „Mückenstiche“ erkennen lassen. Doch eine Mücke sticht niemals drei- oder viermal in einer Linie hintereinander.

Oft sind es auch die Katzen, die diesen ungebetenen „Besuch“ in den kalten Monaten mit ins Heim bringen.

Mein Tipp: Sollten Sie in ihrer Wohnung kleine schwarze Krümelchen vorfinden, die an Rußpartikel erinnern, so wischen sie diese mit einem hellen, feuchten Tuch weg. Sollten dann diese dunklen Punkte auf ihrem Tuch nach etwa 20 Minuten rötlich erscheinen, so handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Flohkot – verdautes Blut.

Zur Vorsorge eignen sich am besten die sogenannten „Spot-on – Präparate“, die sie ihrem Tier auf die Haut zwischen die Schulterblätter auftragen. Diese bilden in den Haarwurzeln und Talgdrüsen der Haut ein Depot für circa vier Wochen.

In der Behandlung setzte ich eher auf einen Spray, da hier die „Lästerlinge“ innerhalb einer halben Stunde verenden.

Für die Umgebung / Wohnung kommen ebenfalls Sprays oder Verdampfer zum Einsatz, die, sachgemäß angewendet, auch in Kinderzimmern unbedenklich verwendet werden können.

Lassen sie sich ausführlich beraten! Denken Sie also rechtzeitig an Vorsorge!

Lieber alle vier Wochen – länger halten die Präparate nicht! – ein paar Tröpfchen zwischen die Schulterblätter, als sie die ganze Wohnung ausräuchern müssen!

 

Über Dr. Frank Apfel

Ich betreibe seit über 20 Jahren eine ganzheitlich ausgerichtete Kleintierpraxis in Rees, am Niederrhein.
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