Selbst fürs Tier gekocht ist doch das Beste – oder?

Für mich ist es in jüngerer Zeit schon fast kaum mehr von Belang WAS in einem Tierfutter enthalten ist, sondern eher, WIE es dort hinein gelangt. Woher stammen die „Rohmaterialien“ und wie werden diese aufbereitet, um einerseits im Produkt ansehnlich zu wirken (die Amselpastete und das Mäuseragout, sie erinnern sich?) und der gesetzlich geforderten Mindesthaltbarkeit zu entsprechen. Da gibt es große Unterschiede in der Herstellung. Bildlich gesprochen gibt es da die „gute Küche“ oder es wird das verwendet, was so „abfällt“. Wie schon gesagt, es wird alles verwendet, was nicht ausdrücklich verboten ist! Hier kommen zum Teil chemische Zusätze in der Aufbereitung zum Einsatz oder auch „natürliche“ Antioxidantien, welche aber auch ggf. gentechnisch (Vitamin C) Hergestellt werden. Also, was beim „Kochen“ kaputt geht, wird dann hinterher wieder drüber gesprüht, Nebenbei: Vit. C braucht der Nahrung gar nicht beigefügt zu werden, Hund und Katze können dies selber Produzieren.  Physikalisch wissen wir, das Hitze (Ultrahocherhitzung) ein Mittel ist, um Nahrungsbestandteile zu konservieren. Hierbei wird das Futter weitgehend „entkeimt“, was dem Verderben für eine lange Zeit vorbeugt. Aber, provokant gesprochen, kennen Sie einen Hund, der sein Steak erst einmal in die Pfanne haut?                                                                                                                                  Nun all diese Verfahren schulden ihre Entwicklung natürlich auch der Veränderung unserer Lebensweise. Auch wir nehmen „Industrienahrung“ in immer größerem Ausmaß – und dies schon im Säuglingsalter – zu uns. Und es ist ja, ehrlich gesagt, auch einfacher, eine Tüte und eine Dose zu öffnen, als selber auf die Jagd zu gehen oder Viehzucht zu betreiben.                                                                                                                                         Die kritische Frage sei jedoch gestattet, warum die sog. „Zivilisationskrankheiten“ des Menschen (Zahnstein, Diabetes, Gicht und Arthrose u.a.) auch bei den Tieren anzutreffen sind. Antwort: Beide werden immer älter. Eine Katze, ein Hund von zwanzig Jahren ist kaum noch die Seltenheit. Sicherlich auch ein „Erfolg“ guter Haltungsbedingungen. Dies sind jedoch Einzelfälle und, nicht selten, der Fürsorglichkeit des aufmerksamen Tierbesitzers (in) zu verdanken. Manch ein Tierbesitzer ist dazu über gegangen selber zu kochen. Warum dann BARFEN?

Infos: Praxis   Infos: Shop

 

 

Werbeanzeigen

Über Dr. Frank Apfel

Ich betreibe seit über 20 Jahren eine ganzheitlich ausgerichtete Kleintierpraxis in Rees, am Niederrhein.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s