Homöopathie zur Behandlung bei Tieren

Diese, bereits 1796 durch den deutschen Arzt Samuel Hahnemann vorgestellte Therapieform fusst auf dem Gedanken, „Gleiches mit Gleichem“ oder „Ähnliches mit Ähnlichem“ zu behandeln.                                                                                                       Hierbei erkannten die „Alchemisten“ jener Zeit, dass, Stoffe, die von gesunden Probanden eingenommen wurden, bei diesen Symptome auslösen konnten, die gewissen Krankheitsbildern entsprachen.  Da die verwendeten Substanzen z.T. hochgiftig waren (z.B. Quecksilber zur Behandlung der Syphillis) wurden diese „Experimente“ mit unterschhiedlichen „Verdünnungen“ ausgeführt. Dabei gelangte Hahnemann zu der Erkenntnis, dass in der Gegenüberstellung von „Krankheitsbild“ und „Arzneibild“ mit stark verdünnten Substanzen ebensogute „Erfolge“ zu erzielen waren, als mit der „reinen“ z.T. giftigen Arznei.                                                                                                                                              Zum „Einsatz“ gelangten hier nahezu alle unbelebten (z.B. Mineralien) und belebten (Pflanzen, Pflanzenteile, aber auch z.B. die Honigbiene als Ganzes) Substanzen, deren Auswirkungen auf den gesunden Organismus aufgezeichnet und katalogisiert wurden.

Hierbei kam es zu unterschiedlichen „Abspaltungen“ in dieser Lehre, was die mannigfaltigen Möglichkeiten in der heutigen homöopathischen Therapie erklärt. Hier werden in der modernen „Homotoxikologie“ oder „Organothropie“ auch Arzneien verwendet, die aus gesunden Organen hergestellt werden.                                                 Noch heute widerspricht häufig die klassische Schulmedizin dieser Behandlungsform. Und manche „modernen Mediziner“ fragen mich häufig, warum ich diese Therapieform bei meinen Patienten einsetze, da diese ja gar nicht daran „glauben“ könnten.                          Der Hintergedanke ist hier das „Unverständnis“ dieser Menschen dafür, dass ja in sehr hohen „Verdünnungen“ in den verwendeten Arzneimitteln keine „Wirksubstanzen“ mehr enthalten seien.                                                                                                                          Schon in den 1970er Jahren konnten französische Gelehrte nachweisen, „wie“ homöopathische Medikamente sich bei ihrer Verabreichung auf den Organismus auswirken. Auch deutsche Untersuchungen zeigten in den 90ern, dass schon bei der Verabreichung über die Schleimhaut, meßbare Effekte auftraten. Somit konnte, endlich auch über „moderne“ Methoden diese, auf Erfahrungen beruhende Therapie „gestützt“ werden.                                                                                                                                              So läßt sich nachvollziehen, dass z.B. bei den hohen „Verdünnungen“ die in der Arznei enthaltenen „Informationen“ durch den „Verarbeitungsprozess“, dass sog. „Potenzieren“, die Informationen der verwendeten Mittel in das Trägermedium (klassisch Flüssigkeit, Milchzucker) übertragen werden.

In unserer Praxis gelangt die Homöopahtie sowohl in der „Akutmedizin“, auch im Notfall, hier gemeinsam mit schulmedizinischer Therapie, aber vor allemauch bei chronischen Erkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten u.v.m., auch in der Kombination mit anderen, auch schulmedizinischen Behandlungen, in einer ganzheitlichen Betrachtung der Patienten, zum Einsatz. Aber auch in der Begleitung von verhaltenstherapeutischen Maßnahmen können durch diese Theraipeform durchaus gute Resultate erzielt werden.

Infos: Praxis   Infos: Shop

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Über Dr. Frank Apfel

Ich betreibe seit über 20 Jahren eine ganzheitlich ausgerichtete Kleintierpraxis in Rees, am Niederrhein.
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