Neuraltherapie in der Tierheilkunde

Bei der Anwendung der Neuraltherapie in der Tierheilkunde bedient sich der Therapeut, ähnlich, wie bei der Anwendung der Akupunktur, der Reizung von ausgesuchten Punkten in der Haut und in der Tiefe des Körpers (z.B. Sehen, Muskel- und Nervenpunkte).          Da diese durch Prozesse der embryonalen Entwicklung über „Leiterbahnen“, auch über das sog. „vegetative“ (unbewusste) Nervensystem mit den inneren Organen in Verbindung stehen, können über die lokale Wirkung der Inketion hinaus, im gesamten Organismus, Regelmechanismen positiv beeinflusst werden (Fernwirkung).                                                In den 1920 Jahren entdeckten die Brüder Ferdinand und Walter Huneke, dass durch die Injektion eines (damals häufig verwendeten) Lokalanästhetikums Heilwirkungen eintraten, die über den „klassischen“ lokalen Effekt hinaus gingen. In ihrer Forschung erkannten sie, dass es besonders im Einsatz im Wirbelsäulenbereich zu positiven „Auswirkungen“ in einzelnen Segmenten des Organismus kam. So postulierten sie zunächst die sogenannte Segmenttherapie als Teil ihrer Behandlungsform.                   Später zeigte sich auch, das sich nach der Behandlung von chronischen Entzündungen oder „alter“ Narben, auch in anderen Bereichen des Körpers der Patienten positive Effekte erkennen ließen, sodass diese als sog. „Störfelder“ definiert wurden, die duch ihr „Störfeuer“ an Reizen den energetischen Zustand des  Organismus beeinträchtigen, schwächen und Beschwerden hervorrufen können.                                                                    In der Betrachtung dieser Therapieform in jüngerer Zeit konnte z.T. erklärt werden, dass es bei der Injektion von Flüssigkeiten in den Organismus und in die Haut zu Reizungen (Dehnen) von „Zellorganen“ kommt, welche durch ihre Entwicklung in der embryonalen Phase (Keimblatt – Theorie) mit allen Organen in Verbindung stehen.

In unserer Praxis kommt diese „alternative“ Behandlungsmethode vorwiegend bei degenerativen (Verschleiß) Veränderungen des Bewegungsapparates, bei der Schmerztherapie und bei chronischen Zuständen (Störfeldtherapie) zur Anwendung.

In der Regel wird hier der Patient im Rahmen einer röntgenologischen Untersuchung unter Beruhigung (Sedation) oder Narkose mit mehreren Injektionen behandelt.             Hier können wir, vor allem bei Tieren mit ausgeprägten Arthrosen (Hüfte, Ellenbogen, Schulter, Wirbelsäule – Spondylarthrose), nahezu immer eine positive Auswirkung auf die Lebensqualität der Patienten verzeichnen.

Besonders bei unseren weit angereisten Tierbesitzern ist es mir, auch bei dieser Behandlungsform, wichtig den fortlaufenden Kontakt und Austausch zwischen Behandelndem und Tierhalter aufrecht zu erhalten.

Gern informiere ich Sie ausführlich über die Möglichkeiten dieser Therapieform.

Über Dr. Frank Apfel

Ich betreibe seit über 20 Jahren eine ganzheitlich ausgerichtete Kleintierpraxis in Rees, am Niederrhein.
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